16. Neue Galerie

Fr. 6. Nov.
21:00 Uhr

Finissage mit Chill-Out und Tischfußball

Rennweg 1
6020 Innsbruck

Hofburg, Großes Tor

Artist Assembly

Demokratische Gesellschaften in Europa stehen unter großem Druck – und mit ihnen freie Kunst- und Kulturarbeit. Ein Rundumblick zeigt, wie schnell vermeintlich geglaubte Sicherheiten teilweise über Nacht erschüttert werden können.

Deshalb fragen wir uns: Wie kann die Künstler*innen Vereinigung Tirol (küveti) bedeutsam auf gegenwärtige Krisen reagieren? Welche konkreten Handlungsimpulse kann sie setzen, um sich als Vereinigung für die Zukunft zu stärken? Zum 80-Jahr-Jubiläum laden wir Mitglieder und die Öffentlichkeit ein, um im Rahmen von „Artist Assembly“ gemeinsam über diese Fragen nachzudenken.

Im Zentrum von „Artist Assembly“ steht deshalb die Zusammenkunft als Methode und Strategie für Begegnung, Austausch, Inspiration und gegenseitige Unterstützung – bei der Mitgliederausstellung und im öffentlichen Programm gleichermaßen.

Die Mitgliederausstellung im Kunstpavillon und der Neuen Galerie widmet sich den einleitenden Fragen aus der Perspektive von Künstler*innen und beleuchtet Arbeitsbedingungen im Spannungsfeld von Produktion, Regeneration und Ideologie. Die Räumlichkeiten der Künstler*innen Vereinigung Tirol werden dabei gleichermaßen zu Ausstellungs-, Aufenthalts- und Lernorten, die während der Öffnungszeiten allen offen stehen und sich mit dem öffentlichen Programm fortlaufend verändern.

Das dazugehörige öffentliche Programm gliedert sich in drei Fokus-Wochenenden samt Jubiläumsfeier und Abschlusspräsentation. Mittels diskursiver und künstlerischer Formate untersucht es die Wirkweisen kulturpolitischer Strukturen genauso wie deren Einfluss auf Künstler*innen und Kulturarbeitende. Auf dieser Basis schafft das Programm Raum für Ideen, Impulse und gemeinschaftliche Initiativen.

Der Prozess und die Ergebnisse von „Artist Assembly“ werden in einer kleinen Publikation gesammelt, die im Rahmen der Premierentage 2026 präsentiert und besprochen wird.

www.kuveti.at

Foto © Daniel Jarosch