„Tintinnabulum“ ist eine choreografische und klangbasierte Performance, die Fragilität, Sinnlichkeit und Stärke innerhalb zeitgenössischer Männlichkeit untersucht. Inspiriert vom antiken römischen Tintinnabulum – rituellen Schutzglocken, die vor Unheil bewahren sollen und als Symbol für Virilität galten – verbindet das Stück Klang, Bewegung und Sprache, um Spannungen zwischen Verletzlichkeit und kulturellen Erwartungen an Männlichkeit offenzulegen. Das Werk weitet sich thematisch zu Vaterschaft, Zugehörigkeit, Ritual und Sanftheit aus. Das Tintinnabulum wird zu einem gemeinsamen Medium von Vibration, Resonanz und Intimität und formt eine poetische Landschaft kollektiver Erinnerung.

12. Vorbrenner
Fr. 6. Nov.
18:00 Uhr
Performance
Wilhelm-Greil-Straße 23
6020 Innsbruck
Hinweis: Die Performance enthält vollständige Nacktheit
*Diese Institution ist nur zum Veranstaltungstermin geöffnet.
